August – Natarajasana & Spanda

Nata heißt „Tänzer“, Raja heißt „Herr oder König“ und Asana bedeutet „Haltung, Sitz oder zu sitzen mit etwas.“ Natarajasana gehört zur Kategorie der Rückbeugen. Die Stellung ist Shiva, dem Herrn des Tanzes, gewidmet.

Jeden Moment unseres Lebens erfahren wir einen Tanz zwischen Expansion und Kontraktion, wir erfahren das Leben in Gegensätzen: Aufwärtsbewegung und Abwärtsbewegung, Tag und Nacht, Freud und Leid, Einatem und Ausatem. Der Yoga nennt dieses universelle Prinzip Spanda, was so viel bedeutet wie „Bewegung, Schwingung oder Pulsieren“. Ein Bild dafür ist ein Ozean, der „ekstatisch und glucksend vor Lachen“ auf und abwogt, und dabei große und kleine Wellen verursacht und sie wieder in sich aufnimmt.

Dieses Prinzip von Expansion und Kontraktion könnnen wir in Natarajasana gut anwenden. Insbesondere in den Vorbereitungen kann uns die Expansion unterstützen, indem wir den Kreis zwischen Hand und Fuß größer machen. Konkret bedeutet das, Hand und Fuß etwas weiter weg voneinander zu platzieren, wir machen den Kreis größer. Unter weniger Stress machen wir uns mit der Form der Haltung und unserem Atem vertraut. Wir können in dieser vorbereitenden Haltung verweilen. Oder aber, wenn wir in die volle Tiefe von Natarajasana gehen wollen, machen wir den Kreis kleiner und nehmen die Erfahrung der Expansion mit in die Kontraktion.

Viel Glück!

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