Mai – Parivritta Ardha Chandrasana und Vertrauen

„Vertrauen ist der Wille, sich verletztlich zu zeigen.“ (Margit Osterloh)

Parivritta bedeutet „gedreht“, Ardha „halb“, Chandra ist der „Mond“ und Asana heißt „Körperhaltung, Sitz oder mit etwas zu sitzen“.

Von der Seite betrachtet sieht Parivritta Ardha Chandrasana aus wie ein Seestern – Arme, Beine sowie die Wirbelsäule streben sternförmig in alle Himmelsrichtungen. Der Körper hat im gedrehten Halbmond nur durch einen Fuß sowie durch die Fingerkuppen einer Hand Kontakt zum Boden. Dadurch ist diese Haltung – neben der Rotation im Brustkorb – eine Gleichgewichtshaltung. In einer Gleichgewichtshaltung haben wir oft die Tendenz, zu fest zu werden. Wir haben Angst umzufallen, machen die Muskeln fest und starr und halten den Atem an. Wir haben Angst die Kontrolle zu verlieren. Durch das Streben nach Sicherheit, decken wir unsere innere Verletztlichkeit, unsere Offenheit und Flexibilität zu.

Eine Gleichgewichtshaltung oder Balancehaltung möchte uns zum Tanzen mit den Dingen einladen. Das Wort „Balance“ kommt von dem lateinischen Wort balare, was so viel heißt wie tanzen. Wenn wir mit den Dingen tanzen so wie sie sind, beginnen wir uns mit ihnen vertraut zu machen. Indem wir uns mit jeglicher Situation vertraut machen und uns mit ihr anfreunden, entsteht echtes Vertrauen.

Viel Glück!

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