Yoga bedeutet für mich, den eigenen Körper mit all seinen Empfindungen zu spüren. In dieser unserer hektischen Zeit lässt die Yoga Praxis zu, im Hier und Jetzt zu sein, und Körper und Geist zu verbinden. Dabei ist Yoga für mich gleichzeitig Spiel und Ernst: Vergnügen, wenn wir uns und die Welt in ungewohnten Haltungen auf den Kopf stellen, und Ernst, wenn die Disziplin das Herausschälen aus dem Bett erfordert, um zur Matte zu finden. Oder nicht gleich vor Armbalancen zu verzagen. In meiner Vinyasa-Praxis möchte ich Raum geben, den Perfektionismus hinter sich zu lassen. Wir tasten uns an Neues heran, finden Spaß an der Bewegung und auch an der Stille. Ich möchte meinen Schüler:innen die Möglichkeit geben, sich mit Vertrauen zwischen verschiedenen Polen zu bewegen. Vor allem die morgendliche Praxis kann uns das mitgeben, was wir für den Rest des Tages brauchen:
Einsatzfreude, Klarheit, Frische und Gelassenheit.